Villa Caracciola

Die Villa Caracciola

Historie der Villa Caracciola:

Der Hotelier Johann August Otto Caracciola, Begründer des Fremdenverkehrs in Remagen und Inhaber des einst legendären Hotel Fürstenberg an der Rheinpromenade, verlegte Mitte des 19. Jahrhunderts seine Weinhandlung von Andernach nach Remagen und war in den frühen 80er Jahren der Erbauer des berühmten Apollinariskellers. Einen Besucherboom erlebten die Stadt und ihr erster „Fremdenverkehrsmanager“ durch die Eröffnung der Eisenbahnstrecke Bonn – Rolandseck am 20. Januar 1856. Zwei Jahre später wurde die Strecke nach Remagen fortgeführt und die Dampfloks starteten auch von Remagen ins Ahrtal. Die Villa am Deichweg 6 wurde der Familienwohnsitz der Familie Caracciola.

Der berühmteste Nachfahre der Familie Caracciola, Rudolf Caracciola, wurde am 30. Januar 1901 in besagter Villa als Sohn des Kaufmanns und Weingroßhändlers Otto Caracciola geboren. Er wurde der wohl berühmteste Autorennfahrer der Vorkriegsepoche und begeisterte die Motorsportfans mit einer fast traumwandlerischen Fahrzeugbeherrschung, die dem Silberpfeil-Piloten schon zu Lebzeiten den Titel „Regenmeister“ einbrachte.

Der Rennfahrer Rudolf Caracciola – Caratsch genannt, errang 115 Siege bei deutschen und internationalen Autorennen – davon 100 auf Mercedes, viele mit dem legendären Silberpfeil.

      

 

 

 
Moderne & Gegenwart:
Die Villa Caracciola gelangte 1995 in den Besitz der Familie Dres. Kloft und wurde danach von ihr umgebaut und nach historischen Gegebenheiten restauriert. Sie stellt heute ein Schmuckstück unter den Villen der Jahrhundertwende am Remagener Rheinufer dar.

Heute beherbergt die Villa im Erdgeschoss die Gemein-schaftspraxis Dres. Kloft, im 2. Obergeschoss eine Psycho-therapeuten-Praxis, sowie im 1. Obergeschoss eine groß-zügige Wohneinheit.